Schlafstörungen - Schlaflosigkeit Forum und Information Ursache:

Man unterscheidet zwischen Ein und Durch - Schlafstörungen.

Das erstere, ist in den meisten fällen bei seelischen oder geistigen langanhalteten Stress zu beobachten.

Stress was ist das ?


Überarbeitung, Familiäre Schwierigkeiten, dauerhafte Existenzängste. Zum Beispiel: Häufig zu beobachten bei selbstständigen Unternehmer. (Reicht mein Umsatz um zu Überleben ? ) u.s.w.

Schlafstörungen,

ist eine Art von Depressionen,- genauer gesagt es sind

Depressionen.


Der Anfang kommt meistens schleichend, nach dem Zubettgehen, fängt das "Gehirn" an, überaktiv zu werden und man fällt von einen Gedanken zum anderen. Man geht den erlebten Tag noch einmal, oder mehrmals durch, oder sogar Wochen und Monate. Der Körper kann sich nicht entspannen.
Ohne die erforderliche Entspannung, ist ein Einschlafen unmöglich.
Bei längeren anhalten, von meist unnötigen Gedanken, werden in teilen unseres "Gehirn" die Übertragungsleitungen (transmitter) gestört. Hier hilft in den meisten fällen ein Antidepresivum. Und gegebenenfalls eine psychologische Behandlung.
Schlaflosigkeit? Ein erholsamer Schlaf ist wichtig für das seelische und körperliche befinden.
In ca.: 80% aller Fälle ist eine Selbstbehandlung vergebens. vorübergehend "helfen" auch Psychopharmaka        ( Valium,Lexotanil,Diazepam. )
Das sind starke

Beruigungsmittel(Benzodazepiene) die an den GABA Rezeptoren wirken.


GABA-Rezeptoren sind ligandenaktivierte Ionenkanäle, welche für Chlorid- und Bicarbonationen durchlässig sind. Es handelt sich um Heteropentamere, das heißt, sie sind aus fünf verschiedenen Untereinheiten aufgebaut. Jede Untereinheit durchspannt die Zellmembran viermal. Es gibt acht Klassen homologer Untereinheiten. Diese harte"Drogen"(Beruhigungsmittel)helfen wohl meist sofort, aber bedenken Sie,- sie betäuben lediglich nur das "Gehirn" und schirmen es  vor Reizüberflutungen ab. Letztlich können diese Medikamente

zur einer Abhängigkeit führen, und Sie haben das nächste Problem.


Informationsservice zum Thema:

Schlafstörungen

Der Schlaf

Der Schlaf gehört zu den Grundbedürfnissen des Menschen, er ist lebensnotwendig und trägt maßgeblich zu unserem täglichen Wohlbefinden bei, in dem er die körperlich und seelisch notwendige Regeneration gewährleistet. Er ist mit der Regulation unseres Stoffwechsels, dem Temperaturhaushalt und der Funktionstüchtigkeit unseres Immunsystems verknüpft.

Schlafgewohnheiten und Schlafbedürfnisse der Menschen sind außerordentlich unterschiedlich. Es gibt Früh- und Spätaufsteher, Kurz- und Langschläfer. Die einen sind bereits nach 5 – 6 Stunden Schlaf munter und ausgeruht, die anderen noch nach 9 – 10 Stunden müde und abgeschlagen und haben Mühe, morgens in Gang zukommen. Und doch bekommen beide – das haben Untersuchungen gezeigt - etwa gleich viel Tiefschlaf. Die Langschläfer füllen die Zwischenzeit nämlich mit oberflächlichem Schlaf, in dem sie besonders viel träumen.

Unser Schlafbedürfnis wird von unseren jeweiligen Lebensumständen beeinflusst. Unter Belastungen nimmt es zu. Mit steigendem Lebensalter vermindert sich das Schlafbedürfnis. Gleichzeitig ändert sich das Schlafmuster. Perioden oberflächlichen Schlafes nehmen zu und werden häufig als Schlafstörungen erlebt. Über den Schlaf, seine Ursachen, Steuerung und Störungen ist wenig bekannt. Es gibt jedoch Untersuchungsmethoden, mit denen man die Schlaftiefe feststellen kann.

Arten von Schlafstörungen:

  • Ein Schlafstörungen
  • Durch Schlafstörungen
  • Morgendliches Früherwachen
  • Zu langer Schlaf
  • Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus
  • Alpträume, nächtliche Angst- und Panikzustände. Schlafwandeln.

Was sind Schlafstörungen?

Laut Definition sind Schlafstörungen ein Mangel an Schlafqualität und/oder Quantität. Eine

Insomnie

entsteht aus einem Missverhältnis zwischen Schlafbedürfnis und Schlafvermögen, sie wird diagnostiziert, wenn folgende Kriterien erfüllt sind:

  • Klagen über Einschlaf- und Durch schlafstörungen bzw. schlechte Schlafqualität
  • Schlafstörungen mindestens 3 x pro Woche über mindestens einen Monat
  • Überwiegendes Beschäftigtsein mit den Schlafstörungen und übertriebene Sorge am Tag und in der Nacht bezüglich deren negativen Auswirkungen
  • Ausgeprägter Leidensdruck bzw. deutliche störende Auswirkungen auf die soziale und berufliche Leistungsfähigkeit als direkte Folge der Schlafstörung

Mögliche Ursachen von Schlafstörungen:

  • organische Erkrankungen
  • seelische Erkrankungen
  • psycho-physiologische Schlafstörungen (seelische und köperliche Belastungssituationen, langfristige Schlafmitteleinnahme, Alkoholmissbrauch u.a.)

Eine Vielzahl internistischer, neurologischer und orthopädischer Krankheitsbilder führt zu erheblichen Schlafstörungen. Zu den am häufigsten vorkommenden Erkrankungen, die mit einer Störung der Schlafqualität einher gehen, gehören Herzerkrankungen, Lungenerkrankungen, Nierenerkrankungen, chronische Schmerzen, chronische und degenerative Hirnerkrankungen, Tinnitus, Restless-Legs-Syndrom u.a.

Schlafstörungen sind aber auch ein wesentliches Symptom bei seelischen Erkrankungen wie Depressionen
Angststörungen
Zwangserkrankungen
posttraumatische Störungen
sowie Erkrankungen aus dem engeren psychiatrischen Formenkreis wie Schizophrenien u.a.


Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass etwa 20 – 30% aller Menschen über einen gestörten Schlaf berichten. Schlafstörungen können durch körperliche und seelische Krankheiten, durch Umwelt- und situative Einflüsse bedingt sein. Deshalb muss vor einer medikamentösen Behandlung eine Untersuchung der Ursachen erfolgen. Dazu gehört eine Abklärung, ob überhaupt wirkliche Schlafstörungen vorliegen, oder ob der Schlafmangel nur subjektiv erlebt wird, z.B. durch Perioden oberflächlichen Schlafs, die den Betroffenen das Gefühl geben, überhaupt nicht geschlafen zu haben.

Schlafprobleme können durch unterschiedliche Faktoren bedingt sein, welche allein für sich oder, wie meist, im Zusammenwirken für die Schlafstörungen verantwortlich sind. Beispiele für situativ bedingte "Schlafstörungen" sind das frühe Zu-Bett-Gehen in Krankenhäusern und allgemein bei älteren Menschen. Zu zeitlichen Phasenverschiebungen im Sinne von Schlaf-Wach-Rhythmus-Störungen kommt es bei Flugreisen durch Zeitverschiebung, ebenso bei Schicht- und Wochenend-Arbeit.

In höherem Lebensalter kommt es zu Schlafstörungen durch altersbedingte Veränderung des Schlaf-Wach-Rhythmus, aber auch durch Atembeschwerden, Schmerzen Bewegungseinschränkungen und Medikamentenwirkung u.v.a. Voraussetzung der Behandlung der Schlafstörungen ist hier immer die Behebung der körperlichen Erkrankungen bzw. eine Medikamentenänderung.

Von erheblicher Bedeutung für Schlafstörungen sind vorausgehende Lebensereignisse mit negativem Charakter. Man weiß, dass Menschen mit chronischen Schlafstörungen doppelt soviel Verlusterlebnisse erfuhren und häufiger unter körperlichen Erkrankungen leiden als Menschen ohne diese tiefgreifenden negativen Erfahrungen. Aber auch eine aktuelle schwierige Lebenssituation kann zu Schlafstörungen führen, wenn das berufliche oder private Beziehungsfeld gestört ist. Hier kann es um berufliche Überlastungen gehen bis hin zum Burnout oder sich zuspitzende Krisen durch gestörte Beziehungen am Arbeitsplatz wie Mobbingerfahrungen. Aber auch private Krisen wie Trennungen, Scheidungen, Todesfälle, familiäre Konflikte wirken sich meist rasch auch auf körperlicher Ebene, insbesondere auf die Schlafqualität aus. Ebenso führt Unzufriedenheit mit den eigenen Lebensumständen, das ständige Grübeln mit den "Warum"-Fragen, "Hätte-" und "Sollte"-Sätzen, zu quälenden Gedankenkreisläufen, die sich hauptsächlich nachts "freie Bahn" schaffen.

Zwischenmenschliche Konflikte, die heftige Gefühle hervorrufen, Gefühle von Scham, Schuld und Reue bei realen Verfehlungen stören den Schlaf ebenso wie die heftigen Emotionen Freude, Trauer, Sorge und Angst. Auch längere sexuelle Enthaltsamkeit kann den Schlaf beeinträchtigen.

Aber auch weit - d.h. oft bis in Kindheit und Jugendzeit - zurückliegende, schwerwiegende traumatische Lebensereignisse können neben anderen belastenden Symptomen zu andauernden Schlafstörungen führen. Häufig sind sie verbunden mit Alpträumen und Angstträumen und allgemeiner nächtlicher Schreckhaftigkeit. Hierzu zählen Gewalt-, Missbrauchserfahrungen, Kriegs- und Foltererfahrungen, ebenso das Erleben von Naturkatastrophen.

Bei traumatisierten Menschen beobachtet man eine direkte Schlafbedrohung durch die überflutung mit traumatischen Trauminhalten bzw. Alpträumen, die zum Erwachen führen. Die Betroffenen haben bereits Angst vor dem Schlafengehen, lassen Radio und Licht an, machen damit die Nacht zum Tag mit den Folgen der Tag/Nacht-Rhythmus-Umkehr, die zu Tagesmüdigkeit, Erschöpfung, Konzentrationsstörungen führt und die Belastungsfähigkeit für den Alltag erheblich einschränkt.

Menschen, die unter Schlafstörungen leiden, berichten oft von charakteristischen biographischen Gegebenheiten wie z.B. schwierige innerfamiliäre Beziehungsmuster mit wenig Geborgenheit und Wertschätzung, belastende Erlebnisse in der Kindheit, aber auch schwere Krankheiten im Kindes- und Jugendalter. Häufig zeigt mindestens ein Elternteil ebenfalls das Vorliegen ausgeprägter Schlafstörungen.

Nicht selten führen Fehlhaltungen und Fehlerwartungen bezüglich der Natur des Schlafs zu Schlafstörungen. Viele Menschen haben von der Schlafdauer, dem Verlauf sowie dessen Tiefe unrealistische Vorstellungen und überzeugungen. Menschen mit Schlafstörungen versuchen häufig "mit Gewalt" einzuschlafen, wodurch ein Teufelskreis in Gang gesetzt wird. Zu dem gleichen Ergebnis führen unrealistische, an Idealvorstellungen orientierte Maßstäbe an die Schlafqualität. Das Abweichen von der Idealvorstellung bedeutet dann Stress, da der Schlaf mit einer gespannten Erwartungshaltung verknüpft wird.


Mit freundlichen Gruß
author: Helmut Schwarz 



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